Karriere mit Lehre

Vom Lehrling zur Fachexpertin oder zur Führungskraft

Bei Pfeifer schreiben viele Mitarbeiter:innen Erfolgsgeschichten, die mit einer Ausbildung beginnen und in verantwortungsvollen Positionen weitergehen. Die Basis dafür schafft ein Arbeitsumfeld, das Eigeninitiative belohnt. Ganz nach dem Motto: Wer mehr erreichen will, bekommt die Chance dazu!

Lehrlinge/Azubis erhalten bei Pfeifer nicht nur eine fundierte fachliche Ausbildung, die ihnen gesicherte Perspektiven für das gesamte Berufsleben eröffnet. Ebenso viel Wert legt das Unternehmen auf die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen, die Förderung individueller Talente und das Schaffen von Anreizen zur Höherqualifizierung. Die Organisationsstruktur setzt bewusst auf Eigenverantwortung und Initiative. Engagierten Nachwuchskräften eröffnet sich viel Gestaltungsspielraum und Möglichkeiten, sich im Einklang mit den Unternehmenszielen beruflich zu verwirklichen.

Mitarbeiter:innen in der Verwaltung bei einer Besprechung

Maßgeschneiderte Weiterbildung

Schon während der Ausbildung können Lehrlinge in einer verlängerten Lehrzeit gezielt Spezialmodule absolvieren und sich zusätzlich qualifizieren. Auch nach dem Lehrabschluss bietet Pfeifer ein individuelles Weiterbildungsprogramm, das an den persönlichen Stärken, den vereinbarten Zielen und den Anforderungen im Unternehmen ausgerichtet ist. Die Palette reicht von klassischen Karriereschritten wie Meisterbrief (Deutschland) oder Meisterausbildung (Österreich) über Abschlüsse wie Technischer Betriebswirt (D) oder Fachwirt (D) bis zu praxisnahen Zusatzqualifikationen. Fachliches und persönliches Wachstum werden dabei aktiv gefördert – durch finanzielle Unterstützung ebenso wie durch zeitliche Freiräume.

So sind der Karriere innerhalb der Gruppe buchstäblich keine Grenzen gesetzt: Von den ersten Schritten als Lehrling bis hin zur internationalen Führungskraft – bei Pfeifer ist alles möglich.

Sarah Seelos

Leiterin Personalentwicklung

„Motivierte junge Leute können mit einem sicheren, zukunftsfähigen Job bei Pfeifer rechnen.“

Best-Practice-Beispiele

Christian Siegl

Technischer Einkauf Konzern in Unterbernbach
Christian Siegl startete 2000 mit einer Lehre zum Industriemechaniker und arbeitete zunächst in der Werkstatt. Pfeifer unterstützte ihn bei Weiterbildungen zum Industriemeister, technischen Betriebswirt und Eisenbahnbetriebsleiter. Nach mehreren Jahren als stellvertretender Leiter der Mechanik übernahm er den technischen Einkauf in Unterbernbach und wechselte 2022 in die Abteilung Technischer Einkauf der Pfeifer Holding GmbH.

Roman Flür

Teamleiter Instandhaltung Elektrik in Imst
Nach seiner erfolgreichen Elektrotechniker-Lehre bei Pfeifer bildete sich Roman Flür eigeninitiativ im Bereich Metall fort, wobei er vom Unternehmen vollumfänglich unterstützt wurde. Nach der ausgezeichneten Meisterprüfung zum Mechatroniker arbeitete er erfolgreich in diesem Bereich und engagierte sich u.a. für den Bau der Lehrwerkstatt. Heute leitet Roman Flür das Instandhaltungsteam Elektrik in Imst und gibt sein Wissen als Ausbilder weiter.

Agáta Karešová

Technische Assistentin des Werksleiters in Chanovice
Agáta Karešová begann ihre Tätigkeit bei Pfeifer in Chanovice mit dem Verfassen ihrer Bachelorarbeit. Anschließend absolvierte sie ein einjähriges Trainee-Programm in verschiedenen technischen Bereichen und trat danach die Stelle als technische Assistentin des Werksleiters an. Ein Beweis dafür, dass die Verbindung von Schule und Praxis zum Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere werden kann und jungen Talenten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

„Ich durfte selbst Verantwortung übernehmen“

Ilka Prahler ist gelernte Industriekauffrau in Uelzen, Ausbilderin für Kaufleute für Büromanagement und tätig in der Arbeitsvorbereitung. Im Kurzinterview reflektiert sie ihre eigene Ausbildung bei Pfeifer (2017-2020) und die spannende Weiterentwicklung zur Ausbilderin.

Portrait von Pfeifer-Mitarbeiterin Ilka Prahler

Was hat dir während der Lehre besonders gefallen?

Ilka Prahler: Am meisten die abwechslungsreichen Tätigkeiten, die jeden Tag neue Herausforderungen mit sich brachten. Meine Kolleg:innen waren (und sind) immer freundlich und hilfsbereit, was ich bis heute sehr schätze. Besonders motivierend war für mich, dass ich nicht nur zusehen, sondern auch selbst tatkräftig anpacken und Verantwortung übernehmen durfte.

Welche Abteilungen hast du während der Lehre durchlaufen?

Ilka Prahler: Gestartet bin ich in der Sachbearbeitung des Brennstoffeinkaufs, danach folgten Stationen in der Rechnungsbearbeitung, der Rundholzsachbearbeitung und im Versand. Allgemeine Verwaltungs- und Assistenztätigkeiten haben mich die ganze Zeit über begleitet. Einen Einblick in die Buchhaltung konnte ich zusätzlich bei einem anderen Betrieb im Landkreis gewinnen.

Wann hast du den Ausbilder-Schein gemacht?

Ilka Prahler: Den AdA-Schein habe ich im Dezember 2021 erworben, nach einem Vorbereitungskurs im November desselben Jahres.

Wie viele Azubis betreust du aktuell bzw. hast du schon betreut?

Ilka Prahler: Derzeit betreue ich zwei Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement – eine im ersten und eine im dritten Ausbildungsjahr. Inklusive der beiden habe ich bislang fünf Azubis betreut.

Was gefällt dir an deiner Rolle als Ausbilderin besonders?

Ilka Prahler: Mir macht es Freude, die Auszubildenden auf ihrem Weg zu begleiten, ihre Entwicklung mitzuerleben und sie individuell zu fördern und zu fordern. Es motiviert mich, zu sehen, wie sie mit der Zeit selbstbewusster und sicherer werden. Und auch ich lerne als Ausbilderin ständig dazu – jeder Jahrgang bringt neue Impulse mit sich.

Lehrberufe in Österreich

Ca. 20 Lehrlinge in Österreich

Metalltechnik
Schwerpunkt: Maschinenbautechnik
Dauer: 3,5 – 4 Jahre

Elektrotechnik
Schwerpunkte: Anlagen- und Betriebstechnik sowie Automatisierungs- und Prozessleittechnik
Dauer: 4 Jahre

Holztechnik
Schwerpunkte: Sägetechnik & Werkstoffproduktion
Dauer: 3 – 4 Jahre

Mechatronik
Schwerpunkt: Fertigungstechnik oder Automatisierungstechnik
Dauer: 3,5 – 4 Jahre

Informationstechnologie
Schwerpunkt: Systemtechnik
Dauer: 4 Jahre

Lehrberufe in Deutschland

Ca. 40 Lehrlinge in Deutschland

Industriemechanik
Fachrichtung: Instandhaltung
Dauer: 3,5 Jahre

Elektronik
Fachrichtung: Betriebstechnik, Maschinen- und Antriebstechnik
Dauer: 3,5 Jahre

Holzbearbeitungsmechanik
Fachrichtung: Sägewerkstechnik
Dauer: 3 Jahre

Kauffrau/-mann für Büromanagement
Fachrichtungen: Marketing und Vertrieb, Auftragssteuerung und -koordination, Einkauf und Logistik, Assistenz und Sekretariat
Dauer: 3 Jahre