19.08.2026

Perfektionist im Sägewerk

Vom Maschinenbediener zum Werksleiter: Martin Hlaváč führt seit 2017 das Sägewerk in Chanovice und sorgt dafür, dass jedes Schnittbild und jeder Qualitätsstandard passt. Im Interview erzählt er, warum er lieber mit Holz als mit Stahl arbeitet und wie er sich Pfeifer als Arbeitgeber sowie die deutsche Sprache im Selbststudium angeeignet hat.

Mann mit gelber Warnweste vor großen Holzstapeln auf einem Sägewerksgelände

Das waren mein Bildungsweg und meine bisherige berufliche Entwicklung

Nach meiner Ausbildung an der Mittelschule mit Schwerpunkt Stahlbearbeitung und CNC-Maschinen bin ich direkt ins Berufsleben gestartet. Zuerst in zwei Firmen der Automobilzulieferindustrie. Eine davon stellte Kopfstützen her, die andere Firma produzierte Turbolader. Dann kam der Wechsel in die Holzbranche. Für das notwendige Fachwissen habe ich interne Schulungen durchlaufen. Anschließend arbeitete ich als Bediener an einer Maschine. Wenige Zeit später beförderten mich meine Vorgesetzten zum Produktionsleiter im Hobelwerk und später sogar zum Leiter der Arbeitsvorbereitung. Seit Oktober 2017 habe ich die Leitung des Sägewerks in Chanovice übernommen.

Junger Mann sitzt an einem Schreibtisch mit zwei Monitoren, auf denen Projektplanungssoftware läuft, und einem roten Schutzhelm

„Neue Ideen werden positiv aufgenommen“

Martin Hlaváč
Leiter Sägewerk Chanovice (Tschechien)

Industrielle Holzspaltmaschine beim Spalten eines Baumstamms mit fliegenden Holzspänen

So bin ich zu Pfeifer gekommen

Meine Mutter hat ein Stelleninserat entdeckt und mich darauf aufmerksam gemacht.

 

Das sind meine täglichen Aufgaben

Ich kümmere mich um das Bearbeiten von Angeboten, das Sicherstellen der Standards sowie die Organisation und den Ablauf im Sägewerk. Konkret bedeutet dies, dass ich eingehende Aufträge analysiere und daraus ein Schnittbild errechne. Somit weiß ich, wie wir das Holz schneiden müssen, um die gewünschten Produkte zu erhalten.

Mann in Warnweste vor einem Volvo-Radlader, der Baumstämme auf einem Holzlagerplatz transportiert

Das fasziniert mich an meiner Tätigkeit bei Pfeifer

Wir verfügen über ein gutes Team, das gemeinschaftlich an die Arbeit geht. Im Rahmen der Produktion wird darauf geachtet, Kleinigkeiten zu verbessern, um das Optimum zu erzielen. Da sind wir perfektionistisch wie die Automobilindustrie.

Holzbretter werden in einer industriellen Schleifmaschine mit Walzen und Schleifbändern bearbeitet, Sägemehl sichtbar

Diese Eigenschaften muss man mitbringen, um in meinem Arbeitsbereich erfolgreich zu sein

Praktischer Hausverstand, schnelle Auffassungsgabe sowie die Bereitschaft neue Aufgaben und Technologien zu erlernen sind die Basis. Meine Deutschkenntnisse habe ich mir selber erarbeitet. Anfangs konnte ich nur ein paar Floskeln wie „Hallo“ oder „Wie geht’s?“. Heute habe ich das Glück, mich mit meinem deutschen Kollegen austauschen zu können. Er spricht mit mir Tschechisch und ich antworte auf Deutsch.

Das motiviert mich bei meinen täglichen Aufgaben

Ich bin jetzt seit zehn Jahren in Chanovice tätig. Bei Pfeifer stehen mir alle Möglichkeiten offen. Wenn jemand gut ist und seine Ideen einbringt, dann sind der Weiterentwicklung keine Grenzen gesetzt. Wie meine Laufbahn zeigt, gibt es immer wieder die Chance auf etwas Neues bzw. beruflich aufzusteigen. Ich mag das Material mit dem wir täglich arbeiten. Stahl ist kalt. Holz ist besser.

 

Diese Eigenschaften zeichnen Pfeifer als Arbeitgeber aus

Neben der positiven Stimmung innerhalb der Belegschaft, schätze ich die Investitionsbereitschaft des Unternehmens am Standort. Darüber hinaus werden neue Ideen anerkannt, positiv aufgenommen und für Verbesserungen in der Produktion eingesetzt. Mein Arbeitsplatz liegt nahe meines Wohnorts, nur zehn Kilometer entfernt.

Bedienungshilfen

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