Holzbriketts aus gepresstem Sägemehl auf einem Förderband in der Produktion

Geschlossene Wertschöpfungskette bei Pfeifer

Ganzheitliche Rohstoffnutzung und Kreislaufführung

In einer Wirtschaft mit geringerem Einsatz fossiler Rohstoffe spielt Holz als nachwachsender Rohstoff eine wichtige Rolle. Als nachwachsender Rohstoff kann Holz in zahlreichen Anwendungen fossile Rohstoffe ersetzen. Angesichts begrenzter Ressourcen ist es das gemeinsame Ziel der Forst- und Holzwirtschaft sowie der um die Erreichung der Klimaschutzziele bemühten Politik, Holz effizient zu nutzen und möglichst lange stofflich im Wirtschaftskreislauf zu halten.

Drohnenaufnahme finnischer Wälder.

Kaskadennutzung

Die sogenannte Kaskadennutzung (= möglichst viele Verwendungsstufen von Holz bis hin zur energetischen Nutzung am Ende des Produktlebenszyklus) ermöglicht mehrere stoffliche Nutzungsstufen und kann dadurch den Bedarf an Primärrohstoffen reduzieren. Eine weitere Möglichkeit ist die zirkuläre Nutzung, bei der Holz nach seiner ersten Verwendung erneut als Sekundärrohstoff eingesetzt wird. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, den Stoffkreislauf des Holzes möglichst zu schließen, indem das einmal verwendete Holz der Wirtschaft erneut als sogenannter Sekundärrohstoff zur Verfügung gestellt wird. Abfälle und Nebenprodukte, die bei der Holzbe- und -verarbeitung anfallen, werden effektiv genutzt, indem sie zur Quelle für neue Ressourcen werden.

Zwei Pfeifer-Mitarbeiter in Warnschutzkleidung beobachten den Holzeinschnitt im Sägewerk; im Vordergrund ein Baumstamm auf dem Förderband

Ganzheitliche Nutzung des Rohstoffs bei Pfeifer

Pfeifer verfolgt das Ziel, alle Bestandteile des eingesetzten Rundholzes zu nutzen. – d.h. die anfallenden Bestandteile des Rundholzes werden stofflich oder energetisch genutzt.. Der Veredelungsprozess beginnt im Sägewerk mit der Entrindung des Rundholzes und der Weiterverarbeitung zu Schnittholz durch modernste Scanner- und Sägetechnik. Durch den Einsatz hochpräziser Maschinen lässt sich aus einem Kubikmeter Holz mehr nutzbares Schnittholz herausholen als früher! So geht weniger Material verloren, und mehr Holzprodukte gelangen in den Verwertungskreislauf.

Effiziente Nutzung des Rohstoffs Holz

Neben Schnittholz und Hobelware produziert Pfeifer hochwertige Holzwerkstoffe wie Massivholzplatten, Brettschichtholz, Schalungsträger, Schalungsplatten und Verpackungsholz. Alle Bestandteile des Rundholzes werden genutzt, um möglichst viel Material in den Wirtschaftskreislauf zu führen. Auch die im Produktionsprozess anfallenden Hackschnitzel, Sägemehl und Sägespäne nutzt Pfeifer, um Produkte herzustellen oder zur Energiegewinnung.

Kalksandsteine auf einem Förderband in einer Produktionsanlage, mit Dampf im Hintergrund

Pressspanklötze

Ein Beispiel für diese Ressourceneffizienz sind etwa die robusten EUROBLOCK Pressspanklötzen für die Palettenindustrie, welche das gebundene CO2 weiter speichern.

Holzpellets stecken in den Löchern einer dunklen Metallmatrize bei der Pelletproduktion

Holzpellets und Holzbriketts

Sägespäne werden auch zur Herstellung von Holzpellets und Holzbriketts genutzt. Bei der Verbrennung wird der zuvor im Holz gebundene biogene Kohlenstoff wieder als CO₂ freigesetzt.

Sägewerk mit gestapelten Holzbrettern, einem Gabelstapler und industriellen Trocknungsanlagen im Außenbereich

Biomasse-Kraftwerke

Darüber hinaus werden Holzreste wie Rinde in den modernen Pfeifer Biomasse-Kraftwerken zur Energiegewinnung genutzt.. Ein Teil der erzeugten Wärme trocknet das Holz, der Rest wird zur Stromerzeugung genutzt und ins öffentliche Netz eingespeist.

Techniker mit Schutzhelm und Warnweste inspiziert eine große Industriemaschine in einer Produktionshalle

Altholzrecycling in Uelzen

Mit der 2024 in Betrieb genommenen Altholzrecyclinganlage in Uelzen setzt Pfeifer einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Pfeifer verarbeitet hier regional angeliefertes Recyclingholz aus nicht mehr wiederverwendbaren Holzpaletten, -verpackungen und Bauholz zu Pressspan-Palettenklötzen für die Palettenindustrie. Dadurch wird wertvoller Sekundärrohstoff erneut in den Wirtschaftskreislauf eingebracht und der Rohstoffeinsatz weiter optimiert.

Mitarbeiter in Warnschutzkleidung prüft verpackte Holzware mit Pfeifer-Branding auf einem Außengelände, im Hintergrund ein Gabelstapler mit Holzstapeln
Mitarbeiter in Warnschutzjacke kontrolliert verpackte Holzpakete mit Pfeifer-Branding auf einem Außengelände neben einem Gabelstapler

Fazit: Kreislaufwirtschaft als essentieller Teil der Unternehmens-Strategie

Durch die konsequente Umsetzung einer geschlossenen Wertschöpfungskette: Pfeifer nutzt Rundholz und anfallende Nebenprodukte möglichst umfassend. Von der ersten Verarbeitung mit optimierter Rohstoffausbeute bis hin zur Veredelung von Sägenebenprodukten und der Wiederverwertung von Altholz trägt jedes Element dazu bei, eine ressourcenschonende Wirtschaft zu etablieren.

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