Passion for Timber

22.02.2017

Positive Entwicklung in Italien

Bereits zum zehnten Mal fand von 9. bis 12. Februar die Legno & Edilizia in Verona als die führende Messe der Holzbaubranche in Italien statt. Für die Pfeifer Group auch in diesem Jahr ein Fixtermin, bei dem sie mit dem gesamten italienischen Verkaufsteam vertreten war.

100 Millionen Euro

Mit rund 100 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr spielt Italien für das Tiroler Familienunternehmen eine ganz besondere Rolle, die in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden soll. 2017 ist eine Steigerung um zehn Prozent geplant. Der Trend geht auch in Italien klar zu mehr Nachhaltigkeit und Leistbarkeit – mit Holz geht beides. „Darauf bauen wir in den Bereichen Biobrennstoffe und Holzbau auf“, so Michael Pfeifer, CEO der Pfeifer Group.

Wirtschaft im Aufwind

Bei der Messe zeigte sich einmal mehr die positive Entwicklung der italienischen Wirtschaft. Nach dem Einbruch des Brettschichtholzverbrauchs im Rahmen der Weltwirtschaftskrise hat sich die Situation in den letzten Jahren wieder entspannt. 2017 wird ein Verbrauch von rund 600.000 m3 erwartet. Im Vergleich dazu lag der Verbrauch 2015 noch bei knapp über 500.000 m3. Auch im Bereich der Bauwirtschaft sind positive Entwicklungen zu verzeichnen. 2016 wurden in Italien 90 Prozent mehr Baukredite vergeben als 2013. Rund sechs Prozent der neu gebauten Wohnhäuser werden in Holzbauweise errichtet.

Holz: schnell, leistbar, langlebig

Eine besondere Rolle kommt dem italienischen Holzbau in Katastrophengebieten zu, wo es verstärkt beim Wiederaufbau in Erdbebenregionen wie zum Beispiel in L’Aquila eingesetzt wird. Vor allem die Schnelligkeit bei der Errichtung, die Erdbebensicherheit, aber auch die mit dem nachhaltigen Baustoff verbundenen ökonomischen und ökologischen Vorzüge machen Holz in Ausnahmesituationen besonders attraktiv.

Authentische Regionalität

Wie immer durften sich die zahlreichen Bestands- und Neukunden der Pfeifer Group beim Messestand in Verona über Köstlichkeiten aus Tirol freuen. Aber nicht nur bei Messen ist und bleibt die Kombination aus Regionalität und globalem Denken ein Erfolgsrezept, das bei Partner, Kunden und im Markt sehr gut ankommt.

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